Schweizer Tafel

Seit 20 JahrenEssen verteilenArmut lindern

«Essen verteilen – Armut lindern.» Unter dieser Mission verteilt die Schweizer Tafel einwandfreie, überschüssige Lebensmittel an soziale Institutionen wie Obdachlosenheime, Gassenküchen, Notunterkünfte und andere Hilfswerke: Jährlich über 4’000 Tonnen im Wert von 27 Millionen Franken – oder täglich rund 16 Tonnen. Das entspricht neun Millionen Mahlzeiten im Jahr.

«Essen verteilen – Armut lindern.» Unter dieser Mission verteilt die Schweizer Tafel einwandfreie, überschüssige Lebensmittel an soziale Institutionen wie Obdachlosenheime, Gassenküchen, Notunterkünfte und andere Hilfswerke: Jährlich über 4’000 Tonnen im Wert von 27 Millionen Franken – oder täglich rund 16 Tonnen. Das entspricht neun Millionen Mahlzeiten im Jahr.

Unsere tägliche Arbeit gegen Foodwaste und Armut

Die Schweizer Tafel sammelt überschüssige, einwandfreie Lebensmittel bei Grossverteilern, Produzenten und Detaillisten ein und verteilt sie kostenlos an soziale Institutionen, welche sich um armutsbetroffene Mitmenschen kümmern. Die Lebensmittel, bei welchen das Verkaufs- nicht aber das Verbrauchsdatum abgelaufen ist, sind einwandfrei und können so sinnvoll weiterverwendet anstatt weggeworfen werden.

Alle sechs regionalen Standorte verfügen über eine eigene Infrastruktur mit Büro- und Lagerräumlichkeiten sowie Kühlfahrzeugen. Sie werden von einem regionalen Leiter oder einer Leiterin geführt. Ihnen zur Seite stehen freiwillige Mitarbeitende, Personen aus Arbeitslosenprogrammen, Sozialhilfebezüger und Zivildienstleistende.

Armutsbetroffene Einzelpersonen werden nicht direkt durch uns unterstützt, wir liefern die Lebensmittel ausschliesslich an soziale Institutionen.

  • Die Schweizer Tafel sensibilisiert die Bevölkerung über die existierende Armut in der Schweiz, beispielsweise mit der nationalen Spendenaktion «Suppentag».

  • Die Schweizer Tafel dient als Sprungbrett für die Reintegration von Menschen in den Arbeitsmarkt.

  • Die Schweizer Tafel bringt Menschen zusammen. Freiwillige Helfer, Zivildienstleistende und Menschen aus Arbeitslosenprogrammen sind täglich gemeinsam im Einsatz für Bedürftige.

  • Zusammen mit anderen Organisationen trägt die Schweizer Tafel zur Reduktion von Foodwaste bei.

Auf Tour mit der Schweizer Tafel. Einblicke in unsere tägliche Arbeit.

Wie wir organisiert sind

Täglich stehen 16 Festangestellte sowie eine Vielzahl von freiwilligen Helferinnen und Helfern, Personen aus Arbeitslosenprogrammen, Zivildienstleistende und Sozialfürsorgebeziehende im Einsatz. Die Leitung und Administration der Stiftung Schweizer Tafel sind in der Geschäftsstelle im freiburgischen Kerzers angesiedelt. Die Arbeit an der Front für das Einsammeln und Verteilen der Lebensmittel erfolgt direkt von den sechs regionalen Standorten aus.
Das oberste Organ ist der Stiftungsrat mit acht ehrenamtlichen Mitgliederinnen und Mitgliedern.

Über die Gründung

Die Idee, auch in der Schweiz überschüssige Lebensmittel an armutsbetroffene Personen zu verteilen, hatte Yvonne Kurzmeyer. „Ich habe damals im Fernsehen eine Reportage über die Organisation City Harvest in New York gesehen, die Lebensmittel an Obdachlose verteilt. Das hat mich inspiriert. Im Internet bin ich auf die Deutschen Tafeln gestossen – das Konzept überzeugte. Ich habe diese Idee übernommen und mit Hilfe von McKinsey auf die Schweiz angepasst“, so Yvonne Kurzmeyer.

Im Dezember 2001 eröffnete Yvonne Kurzmeyer in Bern den ersten Standort der Schweizer Tafel.

Vor 20 Jahren erster Standort in Bern eröffnet

„Das Thema Armut war damals in der Schweiz noch ein Tabu. Es war schwierig, den Leuten klarzumachen, dass es auch bei uns in der reichen Schweiz arme Menschen gibt. Ich wollte mich in der Schweiz engagieren, denn es gibt nicht nur in Entwicklungsländern viele arme Mitmenschen, die dringend Hilfe benötigen.

Auch vor unserer eigenen Haustüre ist der Bedarf an Unterstützung gross. Mit der Schweizer Tafel war es möglich, direkt nachzuverfolgen, wo und bei welchen Menschen mein Geld und meine Hilfe ankommen.“

Schweiz aktuell vom 18.12.2001 sendet einen Beitrag über die Gründung der Schweizer Tafel (Quelle:SRF)

Yvonne Kurzmeyer am 22.09.2005 bei Aeschbach über die Gründung der Schweizer Tafel (Quelle: SRF)

Glanz & Gloria zeigt in «Stille Helden» am 16.10.2012 ein Portrait von Yvonne Kurzmeyer (Quelle: SRF)

Heute ist die Schweizer Tafel an sechs Standorten präsent und bedient zwölf Kantonen. Sie hat 36 Fahrzeuge im Einsatz und verteilt täglich etwa 16 Tonnen Lebensmittel.

Über die Gründung

Die Idee, auch in der Schweiz überschüssige Lebensmittel an armutsbetroffene Personen zu verteilen, hatte Yvonne Kurzmeyer. „Ich habe damals im Fernsehen eine Reportage über die Organisation City Harvest in New York gesehen, die Lebensmittel an Obdachlose verteilt. Das hat mich inspiriert. Im Internet bin ich auf die Deutschen Tafeln gestossen – das Konzept überzeugte. Ich habe diese Idee übernommen und mit Hilfe von McKinsey auf die Schweiz angepasst“, so Yvonne Kurzmeyer.

Im Dezember 2001 eröffnete Yvonne Kurzmeyer in Bern den ersten Standort der Schweizer Tafel.

Vor 20 Jahren erster Standort in Bern eröffnet

„Das Thema Armut war damals in der Schweiz noch ein Tabu. Es war schwierig, den Leuten klarzumachen, dass es auch bei uns in der reichen Schweiz arme Menschen gibt. Ich wollte mich in der Schweiz engagieren, denn es gibt nicht nur in Entwicklungsländern viele arme Mitmenschen, die dringend Hilfe benötigen.

Auch vor unserer eigenen Haustüre ist der Bedarf an Unterstützung gross. Mit der Schweizer Tafel war es möglich, direkt nachzuverfolgen, wo und bei welchen Menschen mein Geld und meine Hilfe ankommen.“

Schweiz aktuell vom 18.12.2001 sendet einen Beitrag über die Gründung der Schweizer Tafel (Quelle:SRF)

Yvonne Kurzmeyer am 22.09.2005 bei Aeschbach über die Gründung der Schweizer Tafel (Quelle: SRF)

Glanz & Gloria zeigt in «Stille Helden» am 16.10.2012 ein Portrait von Yvonne Kurzmeyer (Quelle: SRF)

Heute ist die Schweizer Tafel an sechs Standorten präsent und bedient zwölf Kantonen. Sie hat 36 Fahrzeuge im Einsatz und verteilt täglich etwa 16 Tonnen Lebensmittel.

Finanzierung

Unsere Arbeit wird ausschliesslich mit Spendengeldern von grosszügigen Hauptpartnern, Stiftungen und Privatpersonen sowie vom Gönnerverein Schweizer Tafel finanziert. Die Schweizer Tafel erhält keinerlei Leistungsabgeltungen und Beiträge von Bund, Kantonen oder Gemeinden.

Wir generieren gesellschaftlichen Mehrwert
Wir vermehren den Wert eines Spendenfrankens auf 22.70 Franken. Eine Spende an die Schweizer Tafel ist deshalb eine Investition, die sich lohnt.

Die Stiftung Schweizer Tafel ist von den Steuern befreit. Zuwendungen können teilweise oder sogar ganz von den Steuern abgezogen werden (je nach kantonalem Steuergesetz).